Coaching: Burnout vermeiden

Burnout, Stress und Schlafstörungen

Coaching: Burnout vermeiden. Die ganze Gesellschaft beschleunigt sich… Wer allerdings immer erreichbar ist, erreicht nichts.

Besuchen Sie unser Seminar „Vermeidung von Burnout, Stress und Schlafstörungen“. Termine für Unternehmen und Gruppen (ab 10 Personen) auf Anfrage.

Kaum eine seelische Beeinträchtigung hat in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie das Burnout-Syndrom. Eine Krankheit nach Definition als solche ist Burnout nicht, zu diffus sind die Krankheitsbilder, zu verschieden die Symptome. Nichts desto trotz erkranken immer mehr Menschen daran.
Skispringer Sven Hannawald, Autor Frank Schätzing, Publizistin Miriam Meckel, SPD-Politiker Matthias Platzeck – die Reihe von öffentlich bekannten Personen, die an Burnout (dt. „ausbrennen“) gelitten haben ist lang. Die Namen – ganz egal ob prominent oder nicht – spielen dabei keine Rolle. Aber genau diese Namen sind es, die das Thema der Gesellschaft immer näher bringen, einer Gesellschaft die selber immer häufiger von Burnout, Erschöpfung und Depression  betroffen ist – mit den entsprechenden Folgen für den Arbeitsmarkt, für den Gesundheitsbereich und die Invalidenversicherung.
Jeder ist einmal erschöpft von der Arbeit, vom Sport oder von der Familie. Deshalb sollten wir nicht schon beim ersten Anzeichen von Burn-out sprechen. Der Erschöpfungszustand sollte allerdings nicht über mehrere Wochen andauern bzw. zum  Dauerzustand werden. Dann sind dringendst Maßnahmen zum Stress- und Belastungsabbau nötig, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Menschen, die Burn-out gefährdet sind, sind oft hochengagiert und -motiviert.Sie neigen dazu, ihre Grenzen, körperlich, psychisch und geistig zu überschreiten, häufig über zu lange Zeit und anfänglich ohne Bewusstsein hierüber. Schließlich ist die Erschöpfung andauernd.
Es ist auch nicht einfach sich einzugestehen, wenn man ggf. in einer Sackgasse steckt, ausgebrannt, depressiv und im Gefühl ohnmächtig ist, es zu ändern. Aber es lohnt sich, im Burn-Out sich gegenüber ehrlich zu sein.

Tipps zur Burn-Out Prävention

Tipps nützen nur dem, der sie umsetzt. Die Wirksamkeit der nachfolgenden Tipps zeigt sich dann. Sollte Ihnen die Umsetzung nicht oder nicht ausreichend gelingen, scheuen
Sie sich nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen, um ein speziell auf Sie zugeschnittenes Burn-Out Präventions-Programm auszuarbeiten bzw. die richtige Anti-Stress Strategie für Sie zu finden.

Laut einer Focus Umfrage sind die Hauptursachen für Stress im Job (in Prozent):

  • Termindruck oder Hetze: 52%
  • Informationsüberflutung und ständige Erreichbarkeit (Handy, E-mail etc.): 33%
  • Ungenaue Anweisungen und Vorgaben: 29%
  • Zu hohes Arbeitspensum: 28%
  • Hohe Lärmbelästigung: 21%
  • Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten: 21%
  • Monotone Tätigkeit: 15%
  • Unterforderung, Langeweile oder Leerlauf: 15%
  • Konkurrenzkampf bzw. Aufstiegswettbewerb: 15%

Sieben bewährte Praxistipps für den Privatbereich zur Burn-Out Prävention

1. Gezielte Entspannung
Bereits 15 Minuten gezielte Entspannung pro Tag helfen, dem Burnout vorzubeugen – ganz egal, ob Sie Ihre Entspannung beim Spaziergang im Wald, in der zurückgezogenen Meditation oder beim Hören der Lieblings CD finden.
Gezielt heißt in dem Fall aber auch, sich ausschließlich dieser Entspannung zu widmen und nichts nebenbei zu tun. Konzentrierte Gespräche, störender Lärm oder auch die „kleine Arbeit nebenbei“ sind in dieser Zeit tabu.

2. Vorzugszeit für den Partner / die Partnerin
Fehlender Rückhalt in der Partnerschaft ist ebenfalls ein entscheidender Faktor beim Fortschreiten eines Burnouts. Investieren Sie Zeit in Ihre Partnerschaft – blockieren Sie sich mindestens einen festen Abend pro Woche für einen gemeinsamen und ungestörten Abend zu zweit.

3. Handy ausschalten
Wer immer erreichbar ist, erreicht nichts. Schalten Sie ganz bewusste Ihr Handy an einem Tag in der Woche ab. Das ist eine wichtige Hilfe. Das Gefühl, wieder mehr Raum für die eigenen Bedürfnisse zu haben und nicht jederzeit erreichbar zu sein, kann Wunder wirken. Sollte das nicht möglich sein, so schaffen Sie sich zumindest einen Vor- oder Nachmittag lang ihr ganz persönliches Ruhefeld.

4. Regelmäßige Bewegung
Seit Jahrtausenden arbeitet der Mensch körperlich und ist in Bewegung. Der Stoffwechsel und die funktionell physiologischen Regulationen sind darauf abgestellt. Erst im letzten Jahrhundert war die sitzende Tätigkeit auf dem Vormarsch. Stress wird nicht mehr körperlich abgearbeitet und staut sich an bei verschlechterten Regulationen. Deshalb sollten Sie mindestens zweimal die Woche 30 Minuten Sport treiben. Walking, QiGong, Tanzen oder Fahrrad fahren ohne Leistungsvorgaben eignen sich hierfür hervorragend!

5. Ernähren Sie sich gesund und nehmen Sie sich dabei Zeit
Fast-Food, Coffee to go, take away… Essen und Trinken sind Grundvoraussetzungen für einen lebenden Organismus. Leider nehmen wir uns dafür immer weniger Zeit. Unser Magen wird letztendlich genauso hektisch wie wir selbst. Übersäuerung, Magengeschwüre, Gallenprobleme sind die Folgen. Lassen Sie sich Zeit und genießen Sie Ihr Essen in aller Ruhe. Sie werden schnell feststellen: Magen- und Darmprobleme nehmen so spürbar ab!

6. Körperkontakt pflegen
Körperkontakt beruhigt und viele Körperfunktionen werden über den Hautkontakt wieder auf „normal“ gestellt. Dies gilt für Massagen ebenso wie für einfühlsame Zärtlichkeit. Die Wiederentdeckung der zärtlichen Berührung ist darüber hinaus Labsal für die Partnerschaft. Auch hier gilt: Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie mindestens einmal pro Woche 30 Minuten

7. Ausreichend guter Schlaf
Zuwenig oder zu schlechter Schlaf sind Gift für sämtliche Tagesaktivitäten und eine optimistische Grundhaltung. Zubettgehen noch vor Mitternacht nach leichter Bewegung anstelle belastender Eindrücke wie Nachrichten oder Krimis anschauen sind angezeigt. Auch Schlafrituale wie leichte Einschlafmusik oder leichte Bettlektüre
helfen gut.